falscher Hufbeschlag

HOVAKUTEN Angela Savoia: En effektiv behandling av symptomen är bättre än att dölja problemet!
Ein Vergleich von damals zu nach 7 Monaten orthopädischer Barhufbearbeitung.

Ein Vergleich von damals und nach 7 Monaten orthopädischer Barhufbearbeitung: Fast sein ganzes Leben war er beschlagen und zuletzt viel zu schlecht, schon tierschutzwidrig. Die Durchblutung der Hufe war fast bei Null. Solche Hufe wachsen sehr langsam – nur etwa 3mm im Monat. Dennoch – schließlich sammeln sich auch klitzekleine Erfolge zum großen Fortschritt: Die Hufwand ist stärker geworden und die Sohle funktioniert wieder so gut, dass er ohne Eisen und barhuf geritten werden kann. Lacht er nicht sogar?

Ein Vergleich von damals zu nach 7 Monaten orthopädischer Barhufbearbeitung.

Überstreckung der Beugesehne (Hyperextension)

Sobald die Hufe zu lang geworden sind, wird ein Überrollen ziemlich schmerzhaft. Dann wird der Huf lieber an den Trachten als an der Zehe belastet – der Beginn des Teufelskreises mit eingeschränkter Beweglichkeit und einer Hyperextension (Überstreckung) der tiefen Beugesehne zur Folge.

Hier deutlich zu sehen: eine viel bessere Positionierung nach nur einer (!) huforthopädischen Behandlung.

Eine verbesserte Zehenachse direkt nach der ersten Bearbeitung

Die hohle Wand und White Line Disease

Bisher war man der Meinung, dass Bakterien, Pilze und Hefepilze die Hauptursache bei der Bildung von hohlen Wänden (engl.: White Line Disesase – WLD) sind. Dabei sind hohle Wände überhaupt nicht ansteckend. Wird der Huf zu lang, kann die Hufwand ausbrechen – teilweise so heftig, dass der Hufbeinträger völlig freigelegt ist. Zuerst beginnen sich aber die Wände zu verbiegen und zerren den Hufbeinträger auseinander. Das kapillare Saugvermögen macht es den aneroben Bakterien aus dem Mist recht einfach, sich in der Hufkapsel einzunisten. Und da drinnen herrschen ideale Bedingungen: warm, feucht und sauerstoffarm. Das Horn wird zerfressen, die Wand verliert an Halt und bricht schliesslich aus.

Unglaublich, aber Mutter Natur hat es so eingerichtet: Nur so werden Wildpferde bei zu wenig Bewegung und/oder zu weichen Untergrund ihr überschüssiges Horn los! Sobald es wieder auf lange Wanderungen geht, brechen diese „Hornfransen“ ab und der Huf wächst normal herab.

Also kann nichts besser wirken, als Ursachenbekämpfung. Und damit meine ich bestimmt nicht die bösen Bakterien… Meine Raspel freut sich schon!
Bilder vom ersten Termin:

1,5 Jahre später: Hoch funktionelle Hufe mit kräftigem, gesundem Horn. In der Tat waren die Hufe bereits nach 1 Jahr wieder hergestellt, aber ich hatte es versäumt zu fotografieren. Übrigend konnte das Pferd während der Behandlung vom ersten Tag an geritten werden!

after 1.5 years: Left front, post first trim
Nach 1,5 Jahren: Vorne Links vor Bearbeitung
after 1.5 years: Left front, post first trim
Nach 1,5 Jahren: Vorne Links vor Bearbeitung
after 1.5 years: Left front, post first trim
Nach 1,5 Jahren: Vorne Links vor Bearbeitung

WLD hoof crack hovspricka HOVAKUTEN Angela Savoia: En effektiv behandling av symptomen är bättre än att dölja problemet!

1.5 years in progress. Hard working hooves with strong walls. The hooves were already restored after 1 year, but I had somehow forgotten to take pictures. Anyway, during treatment the horse was able to be ridden from day one!

after 1.5 years: Left front, post first trim

after 1.5 years: Left front, post first trim

after 1.5 years: Left front, post first trim